Montag, 29. September 2008

Ready for Kona

Am Sonntagmorgen um 8:45h habe ich mit meinen Kumpel Krelli meine letzte etwas längere Radeinheit gemacht. Nicht, dass es nur kalt war, sondern auch neblig, sodass man zum Teil echt nichts gesehen hat.


Mittlerweile sind wir hier in Kona angekommen. 35° und mehr, 95% Luftfeuchtigkeit, der krasse Unterschied zum kalten und trüben Deutschland.
Die ganzen Stars laufen hier vor unserem Balkon auch immer schon brav auf und ab, z.B. der Stadler mit dem Macca zusammen, die Wellington im lockeren 3:30er-Tempo etc.

Unsere ersten Schwimm-, Rad- und Laufeinheiten haben wir auch schon hinter uns, aber ich sag's euch, vor allem das Laufen ist die Hölle, dir haut es da so dermaßen den Vogel raus, der Wahnsinn.

Das Schwimmen am Pier im Meerwasser ist eigentlich super. Das Wasser ist klar, das Salz gibt viel Auftrieb und man kann echt viele Fische sehen, sogar Schildkröten, die mitschwimmen, einfach super... wären da nicht die anderen Athleten, die mühelos an einem vorbeiziehen während man selbst kaum vom Fleck kommt...
Aber egal, nach so "harten" Trainingseinheiten kann man dann im legendären "Lava Java" bei einem Karottenkuchen und Kaffee entspannen...

Aloha

Thorsten

Sonntag, 7. September 2008

Gänsehautfeeling beim Bergtriathlon Rochlitz

Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften im Bergtriathlon in Rochlitz statt (2,0/78/20).
Sonntagmorgen - gefühlte -5° - kam am Stausee wahres Gänsehautfeeling auf. Völlig entnervt von diesem Wetter quälte ich mich ein letztes Mal dieses Jahr in meinen Neo und stieg zusammen mit Michael Krell (die Pension Krell ist übrigens sehr zu empfehlen :-) ) in den Stausee. Dort mussten 2 Runden geschwommen werden und nach knapp über 30min kamen wir beide zeitgleich aus dem Wasser. Der Abstieg zur Wechselzone ist echt der Hammer, denn man muss einen steilen Hang hinunter, den viele dann auch kopfüber nehmen mussten...
Die Radstrecke war zum Glück einigermaßen trocken. So fährt man zunächst 13km nach Rochlitz und ab da 3 Runden mit je 22km. Die Strecke ist sehr bergig mit Steigungen von bis zu 10°, also noch machbar. Wind kam auch zunehmend mehr auf, aber egal...
Aber der Knüller kam dann auf der Laufstrecke, wo ein Steigeisen oder Bergsteigerschuhe hilfreich gewesen wären :-) Man läuft mitten durch den Wald über Stock und Stein hoch zur Rochlitzer Burg. Zum Teil sind die Stücke so steil, dass man echt gehen muss. Zudem war durch den starken Regen tags zuvor und nachts alles voll Schlamm und... und überhaupt, auf der anderen Seite geht es dann steil bergab... und das Ganze 2x.
Nach 4:29h kam ich dann als 5. ins Ziel.
Ein toller Wettkampf, wobei die Laufstrecke echt der Horror ist... und Ortskundige doch durchaus Vorteile haben.
Für mich selbst war es ein gutes Training. Ich habe mich nicht abgeschossen, sondern den Wettkampf im Gerade-noch-Wohlfühlbereich durchgezogen. Beim Schwimmen nicht verausgabt, 3 gleich schnelle Radrunden, 2 gleich schnelle Laufrunden...
Hawaii kann kommen.

Grüßle
Eure Bergziege