Dienstag, 7. Dezember 2010

Schwank, der 2.

Da ich noch immer nichts Sportliches berichten kann, hier noch ein anderer Schwank aus meinen großen Repertoir an Missgeschickten.
Wir schreiben das Jahr 2008, wieder Kallmünz, dieses Mal die Sprintdistanz. Mein Ziel: Sieg :-)
Ich bin geschwommen was das Zeug hielt um den Abstand zur Spitze möglichst gering zu halten. Dann mäßig schneller Wechsel und auf dem Rad Gas gegeben. Anscheinend war ich dann sogar kurz vor Ende der Runde führend und was mach ich ich Schlauberger, ich biege an der Kreuzung rechts anstelle links ab und fahre volles Rohr weiter, was geht. Es stand da zwar ein Helfer, aber der hatte nichts angezeigt und aufgrund meiner überragenden Orientierung war mir klar, rechts gehts nach Kallmünz zurück. Als dann irgendwann ein Motorrad zu mir aufschloss und mich überzeugte, dass dem nicht so ist, musste ich kehrt machen und rund 1,5-2km wieder zurück fahren. Ich bin dann zwar wieder bis auf Platz 5 vorgefahren und konnte dank der schnellsten Laufzeit (17:00min auf 5km) noch auf den 2.Platz laufen, aber der Sieg war weg.
Vollkommen bescheuert, aber ich war so fokussiert / im flow wie man das auch immer nennen mag, dass ich es einfach nicht gemerkt hatte falsch abgebogen zu sein...
Aber egal, ein Jahr später konnte ich dann doch den Sieg einfahren :-)

Grüßle und einem jeden eine schöne Weihnachtszeit
Thorsten

Sonntag, 31. Oktober 2010

Schwank

Wenn ich derzeit schon nichts Sportliches berichten kann, nutze ich die Zeit, um mal einen Schwank aus meinen Wettkampfrepertoire zu berichten: Kallmünz 2006!

Denise und ich wollten beiden in Kallmünz teilnehmen, sie die Sprintdistanz, ich die Kurzdistanz; die Kurzdistanzler starten traditionell um 14h, die Sprinter um 15h. Da die Naab mal wieder gefühlte -5° Wassertemperatur hatte, hieß es schon im Vorfeld, dass die Schwimmstrecke für die „Kurzen“ auf 600m reduziert wird, was mir als Schwimmente ja ganz gelegen kam. Gegen 13:30h war dann Wettkampfbesprechung als ich weiter hinten einen Knall hörte, Ha, Reifen geplatzt… 1min später Denise neben mir, sie braucht nen neuen Schlauch... Super, wir beide zu ihrem Rad, aber einen Schlauch für ihre breiten MTB-Reifen hatten wir nicht mit, also zu einem der umherstehenden Händler, wollten einen Schlauch kaufen, hatten aber kein Geld, so haben wir unseren Autoschlüssel als Pfand hinterlegt, zurück zum Rad, Schlauch (natürlich das Hinterrad) gewechselt, aufpumpen ist aber ohne Pumpe schwierig, wieder zum Händler, Pumpe geborgt… Ich sah aus wie Sau und es war 13:55h, super! Völlig verschmiert bin ich in mein Neo eingestiegen, zum Start gerannt (wenn jemand Kallmünz kennt, der weiß, dass man ca. 3km (ok, ca. 300m) bis zur Brücke laufen muss), dann ins Wasser, quer durch den Fluss zum Schwimmstart, und gerade als ich ankam fiel auch schon der Startschuss. Ich bin wie ein Irrer los geschwommen, denn es waren ja nur 600m. Nach einiger Zeit dachte ich mir, dass eigentlich bald die Wende kommen müsste, mir kam das Laktat schon aus den Ohren raus, aber keine Wende in Sicht. Gefühlte 25min später im Laktatrausch war ich mir dann sicher, dass wir dann wohl doch 1,5km schwimmen. Völlig fertig kam dann endlich die Wende, zum Glück ging es dann mit der Strömung zurück, aber ich war fix und alle, aber hatte eine für mich gute Schwimmzeit :-)
Am Ende bin ich dann sogar gesamt 10. oder so geworden. Hinterher erfuhr ich dann auch, dass es kurz nach der Wettkampfbesprechung noch Diskussionen gab und dann doch entschieden wurde 1,5km zu schwimmen… ich war da gerade irgendwo zwischen Schlauchkaufen und Aufpumpen :-)

Ein paar Schmakerl habe ich noch auf Lager, es gibt ja kaum einen Wettkampf, bei dem ich mich nicht verfahren oder verlaufen hätte…

Grüße
Euer Thorsten

Freitag, 15. Oktober 2010

Der glückliche Unglücke... oder umgekehrt

Seit rund 2 Wochen bin ich jetzt wieder zuhause und fühle mich den Umständen entsprechend eigentlich ganz gut. Ich muss jetzt halt 6 Monate lang Macrumar nehmen, dieses blutgerinnungshemmende Medikament, dazu 6 Monate lang Thrombosestrümpfe (machen zumindest ein schlankes Bein :-) ). Aufpassen muss ich halt, wenn ich mich mal stoße oder schneide, ich blute dann halt wie "Sau", aber gut...
Zumindest weiß ich jetzt was ich habe, es ist zu 100% therapierbar, es bleiben keine Folgeschäden und 6 Monate ist auch absehbar...
Sport darf/soll/kann ich auch machen, theoretisch was die Lunge hergibt, praktisch werde ich mich kaum allzu sehr anstrengen können, weil einfach die Lungenkap. noch nicht wieder da ist, aber zumindest kann ich mich bewegen...
Also, sieht insgesamt gar nicht mal mehr soooo übel aus, klar, immer noch ein herber Einschritt, aber ich blicke zuversichtlich nach vorne…
Einziger Wehrmutstropfen ist, dass mir die Ärzte leider nicht sagen können wo die Thrombose herkam, da ich nach deren Ansicht überhaupt niemals eine hätte bekommen dürfen.

Hawaii:
Als letzte Woche Samstag um 19h unserer Zeit hier der Startschuss fiel, das war echt hart, ich wäre wirklich so gerne dabei gewesen, immerhin der Ironman auf Hawaii, die Weltmeisterschaften, Kailua-Kona, die Mumuku winde, das Energy Lab... Ich habe versucht es mit Fassung zu tragen und mir immer wieder eingeredet, ich war ja schon mal da, sei froh, dass es dir halbwegs gut geht etc.

Nun gut, Glück hatte ich wohl was die Embolie angeht, Unglück, Hawaii muss man sich halt hart erarbeiten...

Also, ich wünsche jedem eine schöne "off-season"... und gesund bleiben!
Thorsten

Samstag, 25. September 2010

Lungenembolie

Ich liege gerade hier im Klinikum Nord in mein Bett und verfolge den Berlinmarathon… aber anscheinend kann ich von Glück reden, dass ich noch lebe. Auch wenn ich es gar nicht so wahrnehme, denn eigentlich geht es mir soweit ganz gut, ich bin 100% mobil, habe keine Beschwerden, eigentlich alles in Ordnung… eigentlich…

Angefangen hatte alles Ende August mit einem leichten Zwicken in der rechten Wade, was dann schlimmer wurde und ich kaum noch gehen konnte. Ich war dann gleich in Behandlung, denn der Verdacht auf Muskelzerrung/ -faserriss war recht hoch. Nach ca. einer Woche war ich erstmalig wieder locker, es ging, aber bereits beim zweiten Lauf hatte ich doch etwas mit Atemnot zu kämpfen, zudem bekam ich Schmerzen im rechten Brustkorbbereich, die dann so schlimm wurde, dass ich nur mit Schmerz- und Schlafmittel die Nacht überstand. Naheliegend war, dass ich zum Orthopäden gehe, denn eine unbewusste Disbalance aufgrund der Schmerzen in der rechten Wade hätte ja durchaus zu einem ausgerenkten Wirbel führen können. Der Orthopäde hatte mich dann „eingerenkt“, mir eine Spritze verpasst und meinte, dass ich weitere 2-3 Tage ruhig machen sollte.
Als ich dann versucht hatte wieder mein Training aufzunehmen, hatte ich wieder diese doch starken Atembeschwerden. Dummerweise hatte ich noch einen workshop in Wien, sodass ich die Woche über mit Schmerzen verbrachte, mir Gedanken machte wie man den scheinbar blockierten Wirbel schnellsten behandelt könnte und habe auch Hawaii in immer größere Ferne rücken sehen...
Bei einen weiteren Besuch beim Orthopäden wurde ein entzündeten Nerv diagnostiziert, er hat mir eine Cortisonspritze gegeben und mind. 5 Tage Ruhe verordnet, was für mich dann das endgültige Aus für Hawaii bedeutete. Ich habe dann schweren Herzens die Reise storniert.
Ich hatte einige per mail darüber informiert. Allerdings hat Werner Bruns die Diagnose vom Orthopäden doch sehr in Frage gestellt und mir nahe gelegt, einen weiteren Arzt aufzusuchen, um eine Herzmuskelentzündung und eine Lungenembolie auszuschließen. Ich war dann Freitagnachmittag noch bei einem einen Allgemeinarzt, der ein EKG, LuFu, Dopplertest etc. gemacht hatte und eine Herzmuskelentzündung zu 100% und eine Lungenembolie zu 85% ausschloss. Ich hätte direkt in die Notaufnahme gehen können, um zu 100% auch die Embolie auszuschließend, wollte aber noch das Wochenende abwarten. Am Montagabend ist mir dann alles zu dumm geworden. Ich war noch mit Denise Rad fahren und selbst der kleine Anstieg am Kanal brachte mich völlig außer Atem. Mir war klar, dass KEIN Zusammenhang zwischen dem entzündeten Nerv und der Atemnot bestehen kann. So habe ich nochmals mit dem Werner telefoniert und gleich am Dienstagmorgen einen Termin beim Pneumologen hier in der Klinik ausgemacht. Ultraschall, Röntgenbild (Pneumothorax) etc., hat alles keinen Aufschluss gegeben, ganz im Gegenteil, ich müsste topfit sein. Der Arzt wusste auch nicht so recht und empfahl noch weitere Untersuchungen. Als ich nachmittags noch einmal in der Klinik anrief, kamen gerade meine Blutwerte rein, die soweit sehr gut waren, nur die D-Dimere waren sehr hoch (20fach). Der Oberarzt empfahl dann doch noch das CT machen zu lassen, um eben die restlichen 2% Unsicherheit für eine Embolie auszuschließen. So radelte ich am Mittwochmorgen wieder hierher, hatte um 8:30h das CT und 10min später war alles anders, ich durfte nicht mehr aufstehen, sofort stationäre Behandlung, das volle Programm, ich war total überfordert. Eigentlich wollte nach Hause, dort wartete mein Kaffee auf mich, der Haustermin etc., aber ich war hier „gefangen“. Nachmittags wurde erneut ein Ultraschall gemacht, dann wurde auch eine Thrombose im rechten Oberschenkel hinunter bis zur Wade festgestellt. Als nachmittags Denise vorbeikam und mir ein paar Sachen brachte, war ich schon entspannter, aber irgendwie war alles surreal…
Nun, heute ist Sonntag, ich werde wohl noch bis Dienstag oder Mittwoch hier bleiben müssen, ich bekomme täglich mein Heparin gespritzt und werde jetzt 6 Monate lang Marcumar nehmen müssen, einem blutgerinnungshemmenden Medikament, dazu 6 Monate lang Thrombosestrümpfe, Bewegung ja, aber natürlich kein Leistungssport.
Ich weiß nicht was kommen wird, aber ich habe die Tage jetzt so viel Zuspruch und Besuch bekommen, ich weiß, dass ich mich auf viele viele Freunde stützen kann.
Zumindest weiß ich jetzt was ich habe, Thrombose und keine Muskelzerrung, Mikroembolien und kein entzündeter Nerv. Ich weiß, dass es zu 100% therapierbar ist, keine Schäden zurückbleiben und ich in absehbarer Zeit wieder „der Alte“ sein werde. Ich denke auch, dass ich mir keinerlei Vorwürfe machen brauche nicht gehandelt zu haben, ganz im Gegenteil, ich war vernünftig Hawaii abzusagen, vernünftig hartnäckig in der Diagnose geblieben zu sein, weiß aber auch, dass ich dem Werner zu großen Dank verpflichtet bin.
So ganz kann ich es immer noch nicht greifen, dann es geht mir körperlich ja echt ganz, und dass ich 3 Wochen mit einer Embolie umhergelaufen bin und dies tödlich hätte enden können… ich kann es nicht greifen… und will es auch nicht, ich orientiere mich an positive Beispiele und blicke zuversichtlich in die Zukunft!!

Euer Thorsten

Sonntag, 29. August 2010

Pasta al Pesto

Letztes Wochenende waren wir (ein Bekannter mit Frau und Denise) noch 4 Tage in Italien, war echt klasse... zumal ich noch nie in Italien war...
Am Samstag haben wir zur Einstimmung auf die Berge Südtirols noch die Wendelsteinrundfahrt, 211km mit knapp 3000Hm, mitgemacht und die sind wir schon eher zügig gefahren, lief aber echt gut, ist ein super Radmarathon, geniale Verpflegung (Käsespätzle, Eier, Kuchen etc.), das taugt! Das Wetter war klasse, sehr schöne Aussichten, wir waren sogar oben am Spitzingsee und sind die Triathlonstrecke bergab gefahren (viel Spaß beim Hochfahren :-) ), am Walchsee kamen wir auch vorbei...
Von da aus gings nach Italien, dort in Malé (ca. 50km von Trento entfernt, 70km von Bozen) kennt mein Bekannter einen ehemaligen Radprofi, der ein Hotel hat, bei dem waren wir, war total super. Mit dem sind wir dann am Sonntag mit den Frauen erst noch locker gefahren, dann am Montag und Dienstag viele viele Höhenmeter, war echt geil...
Die Radform denke ich passt schon ganz gut, schwimmen bleibt wie eh und je meine "Potenzialdisziplin", beim Laufen muss ich noch etwas tun, aber das taugt schon einigermaßen...
Gestern war ich hier noch 2h radfahren, langärmlig, mit Handschuhe, ou mann, der August ist echt für'n Ar...

Grüßle
Thorsten

Sonntag, 18. Juli 2010

Challenge

Ich wollte einmal nach dem Radfahren stehen bleiben können, das tat ich gestern dann auch, ich hätte ich ohnehin keinen Meter mehr laufen können.

Die Bedingungen gestern beim Challenge in Roth waren denke ich sehr gut. Mein Schwimmer Tom kam schon nach 50min aus dem Wasser, ich schwang mich als einer der ersten Staffeln auf's Rad und ab ging die Post. Gleich von Beginn fuhr ich doch sehr druckvoll los, das SRM zeigte permanent Werte über 300 Watt an. Schon auf den erste Kilometern merkte ich, dass die Beine heute gut sind und drückte gut durch, überholte dabei zig Einzelstarter, ahnte aber schon, dass dies nicht gut gehen kann.
Das Resultat der ersten Runde: 2:08h, Puls 160, 272 Watt -> Zeit ok :-), aber Puls und Watt zu hoch.


Ich schielte schon in Richtung 4:29h Radsplit, wusste aber, dass es eigentlich unrealistisch ist, und so kam es dann auch schon zu Beginn der zweiten Runde, meine Beine wurde spürbar schwerer, Richtung Greding runter wehte doch heftiger Gegenwind (ja ja, leichter Wind aus NO, alles klar :-) ) und in Greding war ich schon 3min langsamer als noch auf der ersten Runde. Es bahnten sich auch die ersten Krämpfe an und ab Karm konnte ich keine noch so kleine Steigung mehr im Wiegetritt fahren, sofort machte mein linker Oberschenkel zu und krampfte; während ich in der ersten Runde eben genau an den kurzen Steigung im Wiegetritt Zeit gut machte, verlor ich jetzt deutlich, weil ich im kleinsten Gang hochgurken musste. Mein SRM zeigte auf der Geraden kaum noch Werte um oder über 200 Watt an, es ging nichts mehr.
Das Resultat der zweiten Runde: 2:15h, Puls 154, ca.235 Watt. Die letzten Kilometer bis Roth zogen sich und ehrlich, als ich vom Rad stieg, ich konnte kaum anständig gehen, geschweige denn hätte ich einen Marathon laufen wollen.
Insgesamt bin ich mit der Radleistung super zufrieden; ich habe es einfach mal risikiert so hart zu fahren wie es geht, wäre ich tatsächlich durchgekommen, wer weiß wer weiß :-) Aber so bin ich nochmals bestätigt worden, dass beim 260 Watt meine absolute Grenze für die 180km erreicht ist (ich hoffe ich merke mir das für Hawaii!), ich mehr trinken und vor allem besser auf meinen Mineral-/Salzhaushalt achten muss.
Unser Läufer Peter ist noch einen klasse 3:06h-Marathon gelaufen, sodass wir nach insgesamt 8:41h als 14.Staffel gesamt ins Ziel einliefen...
Grüße an alle, die auch oder noch mehr haben leiden müssen.
Thorsten
P.S.: witzige Anektode am Rande; auf der ersten Runde hinter Karm hat mich der Andreas Niedrig (ist auch für Arndt gestartet) überholt, er hat seinen Kopf zu mir umgedreht und mir zugenickt, ich soll doch mitfahren... ich habe kurz gelächelt, er ist dann einfach weiter gefahren...

Sonntag, 11. Juli 2010

Highwayman

Hallöchen allerseits,

heute fand erstmals der Fürther Triathlon statt, für den der Kanal und die A73 extra gesperrt wurden. Ursprünglich hatte ich mir echt einiges vorgenommen, zumal es der letzte Triathlon-Wettkampf bis zum 9.Okt. sein sollte. Aber heftige Allergieprobleme haben mich die ganze Woche über geplagt, und erst als ich dann am Mittwoch doch mal eine Tablette genommen hatte, war's eigentlich schon zu spät. Eine allergisch bedingte Bindehautentzündung hatte mir dann den Rest gegeben...

Aber alles jammern hilft nichts, ich bin trotzdem an den Start gegangen und habe das Ding durchgezogen. Nachdem ich den ersten 10 Leuten erklärt hatte, dass nicht mit einer Top5-Platzierung oder so mit mir zu rechnen sei, mir aber ohnehin geglaubt hat, hatte ich es bleiben lassen. Andererseits kann ich ja froh und stolz darauf sein, dass mich andere als doch so gut einschätzen, Danke an alle!!

Das Schwimmen im 25° warmen Kanal war jetzt kein so großer Spaß, vor allem war auf der langen Geraden gut Gegenströmung... vom Gefühl her habe ich immer Gegenströmung, aber da war dann wirklich eine :-) Nach über 27min wurde ich dann zum Ausstieg gespült und war hochmotiviert (Ironie!), die langsamste Schwimmzeit seit meinen ersten Triathlon, aber egal, auf's Rad und die A73 hoch und runter. Mein Ziel war rund 260 Watt zu fahren (habe jetzt ja ein neues gebrauchtes SRM :-) ), was mir auch exakt gelang. Anfangs dachte ich, dass es ein extremes Windschattenfahren wird, aber das hielt sich echt in Grenzen, dafür sollte man den Teilnehmern sagen, dass man durchaus auch rechts fahren darf, denn das war wirklich hinderlich, alle sind links gefahren... ach ja, stimmt, wir waren auf der Autobahn, da fährt man doch mittig oder links, oder?? :-)
Auf dem Kurs dürfte jeder Bestzeit gefahren sein, so war auch ich mit meinen 41,3er-Schnitt ganz zufrieden. Beim Wechsel zum Laufen hatte ich aber gleich zu Beginn beschlossen wirklich locker "auszulaufen", denn vor allem da merkte ich dann doch, dass ich schlecht Luft bekam. So wurde meine 10km "Wanderveranstaltung" echt ganz lustig, während ich sonst immer kaum noch etwas wahrnehme, konnte ich mich mit anderen unterhalten, habe Leute zugewunken, war echt ok.
Nach 2:16h kam ich dann ins Ziel, war ganz gut drauf und nicht mal "bratfertig" wir sonst immer. Klar, ich musste dann x-Mal erklären, wieso ich nicht Top5 geworden bin, aber das hatte ich den meisten ja schon anfangs erzählt, nur der Unterschied war, dass sie es mir dann geglaub haben :-)

Ich habe eben die Ergebnisliste gesehen, ich muss zugeben, das ist mir jetzt schon fast peinlich, da jammer ich im Ziel umher, dass ich nur locker ausgelaufen bin und auch sonst nicht viel zusammen ging und werde noch immer 12. gesamt, ich würde sagen, das ist wirklich jammern auf hohen Niveau…
Wir auch immer, nochmals danke für's Anfeuern, das nächste Mal gib ich auch wirklich wieder alles!!!

Zu guter Letzt, den Wettkampf kann man wirklich sehr empfehlen. Er wurde zum ersten Mal ausgeführt, aber davon hat man nichts gemerkt, sehr viel Helfer, alles sehr freundlich, Verpflegung super, die waren wirklich einfach alle gut gelaunt. Auch die Siegerehrung ging auch recht schnell, wirklich TOP!!

Grüße
Thorsten

Freitag, 9. Juli 2010

Hersbruck Tria

Am 4.7.2010 fand der Hersbrucker Jedermann-Triathlon statt, 300m schwimmen, 20km Rad, 5km laufen. Es waren viele bekannte Gesichter da, was solche Veranstaltungen immer noch netter macht...
Schon auf den 300m wurde mir wieder vor Augen geführt, dass ich kein Schwimmer bin. Da niemand seinen Neo anzog, wollte ich mir für die "nur" 300m auch nicht Blöße geben und musste gleich mal einen Rückstand von rund 1min hinnehmen.
Auf den 20 doch welligen, gegen Ende hin eher bergigen Kilometern konnte ich mich schnell bis auf Platz 4 vorschieben. Der Rückenwind half, dass ich nach ca. 10km sogar einen 40er-Schnitt hatte, ab da wurde es dann zunehmend bergiger, sodass am Ende "nur" noch 35,0 auf dem Tacho stand, aber ich war sehr zufrieden.
Die Laufstrecke hatte ich als flach in Erinnerung, aber auch da waren ein paar Höhenmeter zu überwinden, vom Wind ganz schweigen. Am Wendepunkt hatte ich ca. 2,5min Rückstand auf den Führenden Neff, 2min auf den 2.Platzierten und 45sek. auf Anton Koller, eigentlich zu viel, aber er war in Sichtweite! Er hätte sich einfach überholen lassen können, dann wäre es für uns echt entspannt geworden, aber dafür ist es Wettkampf, er hat mir wirklich alles abverlangt, selbst als ich auf ihn 300m vor Schluss aufgelaufen bin, hat er noch kurz dagegengehalten, ehe er dann zum Glück mit einem Fluch mich hat laufen lassen. So konnte ich die letzten 1-200m "locker" ins Ziel laufen, wo ich sogar den 2.Platzierten noch gesehen habe; 10sek. Rückstand auf ihn.
Aber ich bin sehr zufrieden, war ein toller Wettkampf, Wetter hat gut gehalten und ein echt super kämpfender Anton Koller, der mich an meine Laktatgrenze gebracht hat :-).



Diesen Sonntag steht der Highwayman an. Da ich von einem Neoverbot ausgehe, rechne ich mir keine großen Chancen aus, zumal mit Dorian Wagner und Marcus Schattner zwei super Athleten gemeldet sind. Das größere Problem derzeit ist allerdings meine sehr heftigen Allergiebeschwerden, Kopfschmerzen, Nase zu, Augen tränen und jucken wie wild, ist fraglich, ob ich am Sonntag überhaupt starten kann.

Was mein Schwimmdefizit angeht, der Mirko hat mir gestern ein paar Tipps gegeben, jetzt muss ich die "nur" noch umsetzen. Dank an dich!!

Grüße
Thorsten

P.S.: alle Bilder gibts bei digital-team.de

Montag, 28. Juni 2010

Cadion Rothseetriathlon

Mein Ziel beim Rothsee-Triathlon die Top20 in einem doch sehr starken Teilnehmerfeld zu erreichen, habe ich erreicht, ich bin 20. geworden :-) Mit meiner Leistung bin ich soweit zufrieden, wenngleich es hätte besser laufen können. Schaue ich mir die 19 vor mir an, dann verliere ich einfach beim Schwimmen zu viel Zeit, rund 2min schenken die mir ein, die ich nicht mehr einholen kann. Zwar ist eine 22:43min für mich ok, aber trotzdem zu langsam. Dementsprechend war ich dann auch alleine auf dem Rad unterwegs und konnte da keine 100% geben, zu einem hatte ich noch schwere Beine vom Zeitfahren, zum anderen fehlte einfach der Biss, den man hat wenn man in einer Gruppe mit fährt und nicht locker lassen will. Mein Ziel netto unter 1h zu fahren, habe ich doch deutlich um ca.1,5min verfehlt. Zudem ein wie immer mäßiger erster Wechsel wo mir wie fast immer durch's Bücken schwarz vor Augen wurde...



Egal, das Laufen war rein subjektiv ok, aber nicht überragend; aber im Vergleich zu anderen war der Laufpart anscheinend doch meine beste Disziplin gestern und so konnte ich noch ein paar Plätze gut machen...
Insgesamt bin ich aber ganz zufrieden. Es könnte besser laufen, aber das gilt vermutlich für jeden :-)

Grüßle
Thorsten

Cadion Zeitfahren

Am Dienstag, den 22.6. fand das Cadion Zeitfahren in Rednitzhembach statt. Die 15,35km lange Strecke verläuft leicht wellig mit zwei 90°-Kurven und zwei Wendepunkten.
Auf dem Video auf der Homepage bin ich nach 3:20min zu sehen, ich bin derjenige, der fix und alle am Boden liegt :-)
Aber echt unglaublich, ich bin mit meiner Zeit von 21:59,3sek (ich frage mich wie man per Hand ,3sec. stoppen kann, aber egal :-) ) super zufrieden, bin aber "nur" 33. geworden, wobei ich auf die ersten weit über 1min verloren habe... da denkt man, dass man schnell ist, aber andere sind dann halt wirklich schnell... :-)

Grüße
Euer Thorsten

Samstag, 12. Juni 2010

Sieg in Kallmünz

Am Samstag, den 12.6.2010 fand wieder der Kallmünz-Triathlon statt. 6 Tage nach Kulmbach hatte ich mich aber nur für die Jedermanndistanz angemeldet (0,6km / 21km / 5km). Das Wetter war ganz gut bei ca. 24°, später kam sogar die Sonne raus, nur der Wind bließ doch recht stark.

Da die Naab typischerweise immer recht kalt ist, hatte ich schon mit einem Duathlon geliebäugelt, aber es kam völlig anders, es gab erstmals ein NEOVERBOT, was meine Ambitionen auf einen Sieg drastisch sinken ließ! Das Wasser hatte wohl 22,7° und lag marginal über dem Limit (angefühlt hatte es sich wie 17°), zudem war die Strömung dieses Jahr sehr stark!

Ich bin ganz am Rand los geschwommen, kam aber irgendwie gar nicht voran, nach 200m oder so gings dann, an der Boje stand man fast im Wasser, der Rückweg ging dann gut.
Vom Schwimmausstieg bin ich dann zur Wechselzone (über Kopfsteinpflaster) gerannt, wobei der wie immer mäßig war. Ich bin als 11. auf's Rad gestiegen, na ja gestiegen nicht, beim Radaufstieg bin ich weggerutscht, wäre fast noch gestürzt, kam nicht in die Pedale, musste erst noch stehen bleiben, aber egal, ab dann ging die Post! :-) Ich bin sofort hart angefahren, was ging, mit leichten Rückenwind aus Kallmünz raus, den ersten Berg mit Kette rechts komplett im Wiegetritt hoch, dann eine Abfahrt, den zweiten Berg wieder Wiegetritt und habe mich gut vorgearbeitet. Auf der Geraden mit Gegenwind zurück nach Källmünz war ich dann 2.
Als ich dann den Führenden Thomas S. noch neben mir in Wechselzone gesehen, wusste, das sieht gut aus. Mit ca. 10sec. Rückstand bin ich dann auf die Laufstrecke GERANNT und hatte ihn nach ca. 500m schon überholt, habe das Tempo hochgehalten und hatte nach 1km schon Vorsprung. Beim Laufen hatte ich mich zwar nicht sonderlich überragend gefühlt, aber neben der schnellsten Rad-, hatte ich auch die schnellste Laufzeit und konnte mich im Ziel rund 1min ausruhen...
Insgesamt war Kallmünz wie immer toll, auch wenn dieses Mal nicht so viele Bekannte dabei waren. Im Ziel musste/durfte ich gleich noch ein Interview geben, war auch spaßig! Zur Siegerehrung kam dann sogar noch die Sonne raus...

Grüßle
Euer Thorsten

P.S.: Eine kurze Anektode noch: Man muss zum Schwimmstart einmal quer durch die Naab schwimmen; da die meisten so weit wie möglich vor laufen, wird es immer recht eng; ein Athlet stieg ein paar Meter früher ins Wasser und wollte los schwimmen; allerdings war die Strömung so start dass er sich tatsächlich keinen Meter von der Stelle rührte und er nach 2min verzweifelt aufgab; allerdings musste er weiterschwimmen, um nicht weggespült zu werden; als er sich dann endlich wieder ans Ufer gerettet hatte, war er schon fix und fertig... ohne auch nur 5cm von der Stelle gekommen zu sein...

Dienstag, 8. Juni 2010

Dt. Vizemeister

Ich bin gestern in Kulmbach Dt.Vizemeister geworden!!!
Unglaublich, insgesamt bin ich zwar "nur" 22. gesamt, aber eine für mich eher glückliche Alterstruktur hat mich zum 2.AK30 werden lassen, fast alle, die vor mir waren, waren AK25... wobei es ohnehin ein Witz ist, dass auch die Pros zu den AKs zählen...
aber egal, war sauhart gestern, 3 Runden schwimmen im 17-18° kalten Trebgaster See war ok (wobei die Frauen 30min vor uns starteten, aber als wir los schwammen, die meisten gerade auf die 3.Runde sind und total überrollt wurden, na ja); schwimmen wollte ich etwas defensiver angehen und hatte mir 34min als Ziel gesetzt, nach 33:30min war ich draußen, hat also gepasst.

Auf dem Rad wollte ich echt hart fahren, ist mir auch gelungen, habe die 88km doch recht bergigen und vor allem auch windigen Kilometer in 2:17h gemeistert, 38,4er-Schnitt, da lag ich dann 6-7min über Plan und war absolut zufrieden. Laufen wollte ich ursprünglich 1:18-1:19h, aber keine Chancen, hart Radfahren, Pollenflug ohne Ende was das Atmen auch nicht einfach gemacht hat, und auch diese trockene Hitze, da hat es mich schon etwas zerlegt auf der Laufstrecke, vor allem gegen Ende hin war mein Wille gebrochen und ich bin "nur" noch im 4:30er-Tempo umhergegurkt (1:23h am Ende), aber es ging einfach nichts mehr, war wirklich platt im Ziel... insgesamt hatte ich eine 4:18h, war somit schneller als gedacht und bin echt happy... Wie auch immer, den Titel habe ich und freue mich echt, vor allem auf dem Rad hat es gut geklappt, das macht Laune... aber es ist mir unvorstellbar eine LD zu machen, wenn ich gestern noch hätte weiterlaufen müssen, das wäre ein Wanderveranstaltung geworden... :-)

Montag, 31. Mai 2010

Zeitfahren...

So schnell zu fahren bis einem das Laktat aus den Ohren kommt... :-)

Am 23.05.2010 fand in Roth das 6er-Zeitfahren statt, d.h. die Rothrunde = 84,6km fahren was geht... ich konnte in einem echt starken Team mitfahren, Fabian Conrad, Till, Stefan, Mittelstädt, Eichhorn... und ich musste richtig leiden... aber es hat saumäßig Spaß gemacht... im Nachhinein :-)
Wir sind gleich zu Beginn los geballert, unglaublich, vor allem der Fabian Conrad, ein Tier... nach Selingstadt hoch ist dem Stefan die Kette runter und weg war er... als es auf der anderen Seite wieder bergab ging, wollte ich wechseln, dachte, dass der Stefan wieder da ist und habe gewartet, Zack, schon war ein Loch da; zum allen Überfluss kam genau in dem Moment Al Sultan&Co an, Fabian hat sich sofort reingehängt und aus dem Loch wurde ein Krater, bei Alfershausen hatte ich dann bestimmt 100-150m Abstand, eigentlich war's das dann für mich, denn alleine kommt man da nie und nimmer ran... ABER, Tills Vater hat mir dann Windschatten mit seinem Auto gegeben und mich wieder rangeführt, aber ich hatte bis kurz vor Thalmässing gebraucht, um da wieder ran zu kommen, Puls >175, ich war total platt und übersäuert, konnte auch erst mal keine Führungsarbeit leisten... aber ich war wieder dabei :-) aber es wurde nicht besser, sobald Till oder Fabian vorne waren, konnte ich kaum im Windschatten dran bleiben... witzigerweise war bei Pierheim beim Till auf einmal der Akku leer, bei mir gings besser und wir haben gedrückt, um die 2h noch zu knacken, aber hat dann nicht mehr ganz gereicht... 84,6km in 2:00:40h, 42,5er-Schnitt...

Letztes WE fand das Zeitfahren vom Krelli im Hirschbachtal statt. Schon beim Einfahren dachte ich, ich bin im falschen Film; ne Scheibe ist Pflicht, einfahren auf der Rolle sowieso. Ich war dann dankbar als ich den Tim und den Dieter sah, zumindest zwei "normalos".
die Strecke verläuft 12km leicht ansteigend bis zu einem Wendepunkt, von da ging's dann mit Rückenwind wesentlich schneller zurück nach Eschenbach.
Leider ging an dem Tag bei mir nichts zusammen; nach einer harten Trainingswoche war aber auch nichts Großartiges zu erwarten, schon beim Einfahren hatte ich sehr schwere Beine. Als es dann los ging, bekam ich meinen Puls kaum hoch, Null Druck in den Beinen und als ich dann kurz nach dem Wendepunkt schon überholt wurde, hatte ich gar keine Lust mehr :-) Aber egal, ich habe gekämpft und am Ende stand dann trotzdem ein 42er-Schnitt auf dem Tacho... und der Kuchen anschließend hat auch gut geschmeckt! :-)

Diesen Sonntag stehen dann die Dt.Meisterschaften in Kulmbach an. Bis dahin heißt es erholen und dann geht hoffentlich die Post ab.

Sonntag, 2. Mai 2010

Hip Duathlon - dumm (ver)laufen

Ich sag's euch, so etwas kann nur mir passieren. Ich habe gestern beim Hip Duathlon mal wieder grandios meine Orientierungskenntnisse unter Beweis gestellt und dürfte wohl der erste und einzigste Athlet sein, der es geschafft hat sich zu verlaufen...

Die ersten 8km (eigentlich sogar eher 8,4) liefen zunächst wirklich sehr schleppend. Meine Allergie habe ich gut gemerkt, Augen zu, Müdigkeit, nur 68%-Lungenvolumen (tags zuvor beim Arzt gemessen) und irgendwie liefen die anderen alle viel lockerer... aber nach 4-5km ging es dann etwas besser und ich konnte sogar von ca. Platz 25 noch bis auf Platz 8 vorlaufen.
Der erste Wechsel war gewohnt schlecht. Meine Strategie war ca. 15sec. vor dem Marcus Schattner in die Wechselzone zu kommen und dann mit (bzw. hinter :-) ) ihm auf die Radstrecke, die 15sec. waren gebongt, aber beim Wechsel meinte er nur zu mir "bin schon weg" während ich noch immer mit dem Verschluss kämpfe... aber egal, Rad war echt hart, ich habe mich an einen rangehängt, der wirklich gut Raddruck hatte und so konnte ich erstmals einen genau 40er-Schnitt fahren.
Wir sind zu viert in die zweite Wechselzone eingebogen und ich sogar als Erster (als 6. gesamt) auf die 3,5km. Ich bin gleich hart angelaufen und hatte nach 1km schon einen komfortablen Vorsprung, ja, bis dann beim Berg hoch von links Radfahrer kamen und ich warum auch immer dachte, da muss ich jetzt reinlaufen, nach 200m stand ich auf eine Art Bauernhof und vorbei war's, ich drehte mich um und sah die anderen 3 den Berg hinten weiter hoch laufen. Na ja, ich bin dann über das Feld gelaufen, habe die 3 vorbeigelassen, mich hinten eingereiht und bin mit dem Dritten die Runde zuende "gejoggt".
Auf der Zielgeraden haben uns die Zuschauer noch angefeuert, weil sie dachten jetzt käme ein Schlusssprint...

Aber was soll's, war trotzdem ein super Wettkampf und ich bin sehr zufrieden. Schade ist natürlich, dass ich 2.AK geworden wäre und damit sogar etwas Geld kassiert hätte, so war ich dann "nur" 4., aber hilft nichts, war ja selbst schuld...

Also, immer Augen und Ohren offen haben!!!
Euer Thorsten

Sonntag, 18. April 2010

Mallorca 2010

Insgesamt waren das auf Mallorca 9 super Tage, klasse Wetter, immer 15-20°, Sonnenschein, in der Sonne konnte man durchaus am Pool liegen; nur teilweise war es windig (am Ruhetag sogar Strumböjen).
Mit von der Partie waren Tim und Charlotte (und Elias!!), Christina, Matsches, Kellers, Markus und Dana, Michael und Susi, Marc und Simone… hat auch alles sehr gut harmoniert.
Ich hatte einen 4-1-4-Block gemacht, wobei innerhalb des 4er-Blocks immer 1 Tag Be- und am nächsten Tag Entlastung anstand. Eigentlich hätte ich 3-1-2-1-3 oder so machen sollen, aber das Wetter war so gut, da hatte es mich einfach hinausgetrieben :-)
Die Klassiker wie Sa Calobra, Cap Formentor (war jetzt wirklich das letzte Mal, die Straße da hinten ist echt übel, viel Verkehr, und auf den gesamten 100km Rückweg hatte ich Gegenwind!) und den Küstenklassiker habe ich alle unter gebracht.

Aber die ein oder andere Cappuccino-Fahrt (oder Sangria) war natürlich auch dabei, man gönnt sich ja sonst nix :-)


Grüße
Thorsten

Donnerstag, 25. Februar 2010

Fuerteventura

Hallo,

auch wenn es schon wieder einige Zeit zurück liegt, aber Denise und ich haben die letzte Januarwoche auf Fuerteventura verbracht, einfach herrlich, Sonnenschein bei 20-24° und ein super Hotel (Sporthotel Las Playitas) mit einem riesen Angebot an Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Eigentlich hatten wir vor einfach nur ein bisschen abzuhängen bei etwas "proaktiver" Bewegung, aber als wir dann die ganzen Profi-Athleten (Commerzbankteam und viele mehr) und dann auch noch Hannes-Hawaii-Tours gesehen haben, hat es uns (vor allem mich) doch gepackt und wir haben uns angeschlossen.
Das Hotel verfügt über ein 50m-Becken mit Aquariumsfunktion, diverse Laufstrecken z.T. mit Kilometermarkierungen und die Straßen auf Fuerte sind gut bis sehr gut, wenig befahren, also in Summe eine hervorragende Alternative zu Malle.
Mein persönliches "Highlight" war als ich alleine mit Thomas Hellriegel die Westküste "etwas flotter" entlang fahren durfte; da ich die Tour gut überlebt hatte, habe ich gleich noch einen Koppellauf mit ihm gemacht :-)



Aber Entspannen und Relaxen kam auch nicht zu kurz. Mit einem Mietwagen sind wir dann nochmals die Westküste entlang und haben die Seele baumeln lassen...

Euer Thorsten

Freitag, 15. Januar 2010

Agenda 20-10

Hallo zusammen,

nach einem fantastischen Jahr 2009 wird die Luft langsam dünn wenn ich mich weiter verbessern will. Zudem haben die letzen 3 Jahre mit insgesamt 6 (sehr guten) Langdistanzen doch viel Kraft gekostet, sodass ich für 2010 derzeit noch etwas planlos vor mich hin trainiere. Neben Hawaii werde ich aber keine weitere LD machen, sondern ich will versuchen weiterhin Spaß an diesem Sport zu haben und vielleicht die Cracks auf den kürzeren Distanzen etwas zu ärgern.
Aber egal, als Jahresabschluss habe ich noch einmal (wider Erwarten) beim Silvesterlauf in Nürnberg einen gutes Rennen machen können... trotz meiner vermehrten Anziehungsmasse zur Erde :-)

Geplant ist nach Stand Januar folgendes:
- 20.3. - 10km-Lauf
- 25.3.-4.4. - Trainingslager Mallorca
- 1.5. - Duathlon Hilpoltsein
- 5.5.-10.5. - Trainingslager Mallorca
- 6.6. - Mitteldistanz Steinberger See
- 12.6. - Kurztriathlon - Kallmünz
- 27.6. - Kurzriathlon - Rothsee
- 18.7. - Radpart beim Challenge Roth
- 9.10. - Ironman Worldchampionship Hawaii

Keep on running
Euer Thorsten