Montag, 31. Mai 2010

Zeitfahren...

So schnell zu fahren bis einem das Laktat aus den Ohren kommt... :-)

Am 23.05.2010 fand in Roth das 6er-Zeitfahren statt, d.h. die Rothrunde = 84,6km fahren was geht... ich konnte in einem echt starken Team mitfahren, Fabian Conrad, Till, Stefan, Mittelstädt, Eichhorn... und ich musste richtig leiden... aber es hat saumäßig Spaß gemacht... im Nachhinein :-)
Wir sind gleich zu Beginn los geballert, unglaublich, vor allem der Fabian Conrad, ein Tier... nach Selingstadt hoch ist dem Stefan die Kette runter und weg war er... als es auf der anderen Seite wieder bergab ging, wollte ich wechseln, dachte, dass der Stefan wieder da ist und habe gewartet, Zack, schon war ein Loch da; zum allen Überfluss kam genau in dem Moment Al Sultan&Co an, Fabian hat sich sofort reingehängt und aus dem Loch wurde ein Krater, bei Alfershausen hatte ich dann bestimmt 100-150m Abstand, eigentlich war's das dann für mich, denn alleine kommt man da nie und nimmer ran... ABER, Tills Vater hat mir dann Windschatten mit seinem Auto gegeben und mich wieder rangeführt, aber ich hatte bis kurz vor Thalmässing gebraucht, um da wieder ran zu kommen, Puls >175, ich war total platt und übersäuert, konnte auch erst mal keine Führungsarbeit leisten... aber ich war wieder dabei :-) aber es wurde nicht besser, sobald Till oder Fabian vorne waren, konnte ich kaum im Windschatten dran bleiben... witzigerweise war bei Pierheim beim Till auf einmal der Akku leer, bei mir gings besser und wir haben gedrückt, um die 2h noch zu knacken, aber hat dann nicht mehr ganz gereicht... 84,6km in 2:00:40h, 42,5er-Schnitt...

Letztes WE fand das Zeitfahren vom Krelli im Hirschbachtal statt. Schon beim Einfahren dachte ich, ich bin im falschen Film; ne Scheibe ist Pflicht, einfahren auf der Rolle sowieso. Ich war dann dankbar als ich den Tim und den Dieter sah, zumindest zwei "normalos".
die Strecke verläuft 12km leicht ansteigend bis zu einem Wendepunkt, von da ging's dann mit Rückenwind wesentlich schneller zurück nach Eschenbach.
Leider ging an dem Tag bei mir nichts zusammen; nach einer harten Trainingswoche war aber auch nichts Großartiges zu erwarten, schon beim Einfahren hatte ich sehr schwere Beine. Als es dann los ging, bekam ich meinen Puls kaum hoch, Null Druck in den Beinen und als ich dann kurz nach dem Wendepunkt schon überholt wurde, hatte ich gar keine Lust mehr :-) Aber egal, ich habe gekämpft und am Ende stand dann trotzdem ein 42er-Schnitt auf dem Tacho... und der Kuchen anschließend hat auch gut geschmeckt! :-)

Diesen Sonntag stehen dann die Dt.Meisterschaften in Kulmbach an. Bis dahin heißt es erholen und dann geht hoffentlich die Post ab.

Sonntag, 2. Mai 2010

Hip Duathlon - dumm (ver)laufen

Ich sag's euch, so etwas kann nur mir passieren. Ich habe gestern beim Hip Duathlon mal wieder grandios meine Orientierungskenntnisse unter Beweis gestellt und dürfte wohl der erste und einzigste Athlet sein, der es geschafft hat sich zu verlaufen...

Die ersten 8km (eigentlich sogar eher 8,4) liefen zunächst wirklich sehr schleppend. Meine Allergie habe ich gut gemerkt, Augen zu, Müdigkeit, nur 68%-Lungenvolumen (tags zuvor beim Arzt gemessen) und irgendwie liefen die anderen alle viel lockerer... aber nach 4-5km ging es dann etwas besser und ich konnte sogar von ca. Platz 25 noch bis auf Platz 8 vorlaufen.
Der erste Wechsel war gewohnt schlecht. Meine Strategie war ca. 15sec. vor dem Marcus Schattner in die Wechselzone zu kommen und dann mit (bzw. hinter :-) ) ihm auf die Radstrecke, die 15sec. waren gebongt, aber beim Wechsel meinte er nur zu mir "bin schon weg" während ich noch immer mit dem Verschluss kämpfe... aber egal, Rad war echt hart, ich habe mich an einen rangehängt, der wirklich gut Raddruck hatte und so konnte ich erstmals einen genau 40er-Schnitt fahren.
Wir sind zu viert in die zweite Wechselzone eingebogen und ich sogar als Erster (als 6. gesamt) auf die 3,5km. Ich bin gleich hart angelaufen und hatte nach 1km schon einen komfortablen Vorsprung, ja, bis dann beim Berg hoch von links Radfahrer kamen und ich warum auch immer dachte, da muss ich jetzt reinlaufen, nach 200m stand ich auf eine Art Bauernhof und vorbei war's, ich drehte mich um und sah die anderen 3 den Berg hinten weiter hoch laufen. Na ja, ich bin dann über das Feld gelaufen, habe die 3 vorbeigelassen, mich hinten eingereiht und bin mit dem Dritten die Runde zuende "gejoggt".
Auf der Zielgeraden haben uns die Zuschauer noch angefeuert, weil sie dachten jetzt käme ein Schlusssprint...

Aber was soll's, war trotzdem ein super Wettkampf und ich bin sehr zufrieden. Schade ist natürlich, dass ich 2.AK geworden wäre und damit sogar etwas Geld kassiert hätte, so war ich dann "nur" 4., aber hilft nichts, war ja selbst schuld...

Also, immer Augen und Ohren offen haben!!!
Euer Thorsten