Sonntag, 26. Juni 2011

Rothseetriathlon - "des woa nix"

Eben bin ich vom Rothseetriathlon nach Hause gekommen. Irgendwie scheine ich die "Rothsee-Tria"-Seuche zu haben, seit der Wettkampf direkt am Seezentrum ist, geht nix mehr... und heute war's echt übel.

Aber es ging schon nachts los, ich konnte irgendwie überhaupt nicht schlafen, war jede Stunde wach... na ja, vielleicht sollte ich mich daran gewöhnen wenn dann unsere Kleine da ist :-)
Schon vor dem Schwimmstart war mir ziemlich kalt, beim Einschwimmen wurd's auch nicht wärmer... dann der Start, ich schwimme los, nach 3-4 Zügen merke ich, dass ich überhaupt keine Schwimmbrille auf habe, also anhalten, Brille runter ziehen, dabei vom Feld überrannt werden, weiterschwimmen bzw. besser gesagt weiterschlagen, das war heute echt ein Geprügle...
Aber egal, nach ca. 23:30min war's dann vorüber, ging ja noch, war zwar schon mal über 2min schneller, aber in Relation zu den Schwimmkilometern passt das.
Der Wechsel war wie immer langsam, dann auf's Rad, da dachte ich eigentlich, dass ich derzeit schon gut drauf bin, aber nix, Beine waren PLATT, zudem habe ich mich - entschuldigt das Wort - kotzübel gefühlt; ich weiß echt nicht, aber das Rothseewasser macht mir jedes Jahr leichte Magenprobleme... Na ja, so habe ich mich dann 40km auf dem Rad über die Strecke geschleppt, ich hatte immer wieder mal versucht doch etwas Druck auf die Pedale zu bringen, aber ging nicht. Nach ca.1:03h netto konnte ich vom Rad, war jetzt nicht glücklich, aber auch nicht so unzufrieden, aber was dann kam war die Hölle. Schon auf den ersten Metern laufen dachte ich, ich habe zwei Tonnen Blei in den Oberschenkel. Ich war knapp davor einfach zu gehen, denn mein Laufen war auch nicht schneller als flottes Gehen. Die anderen Athleten sind einfach so an mir vorbeigelaufen, einfach so... So habe ich mich dann über die 10km geschleppt und war letztlich froh, dass ich zumindest gefinisht habe.
Alles in allem war es schon ok, ein toller Wettkampf, super Atmosphäre, Wetter bescheiden (35° wären mir lieber gewesen :-) ), aber trotzdem hatte ich leider im Ziel nicht das Gefühl einen guten Wettkampf gemacht zu haben und darum geht es mir ja... aber was soll's...

Eine Sache noch. Ich hatte mich diese Woche mit einem Freund und Sportskollegen getroffen, dabei hatten wir uns auch über "Tiefstapeln" oder anders ausgedrückt "Eigenbild - Fremdbild" unterhalten. Fakt ist, dass ich dieses Jahr nicht die Zeiten der letzten 3-4 Jahre bringen kann, was in meiner subjektiven Wahrnehmung bedeutet, dass ich einfach Leistungseinbußen habe und das sage ich auch so; z.B. bin ich sonst die 1000er-Intervalle in ca.3:07min gelaufen, jetzt schaffe ich nur 3:18min; beim Schwimmen die 100er sonst in 1:21min, jetzt 1:28min; ergo, ich bin nicht so gut drauf wie sonst.
Die Ergebnislisten täuschen jetzt aber ein anderes Bild vor, 4.Platz hier, 4.Platz da trotz Sturz, also der Eckert stapelt mal wieder tief.
Ich denke, ich brauche gar nicht weiter zu schreiben, ihr seht das Dilemma, mich selbst interessiert nur meine eigene Leistungsfähig, und die ist natürlich gut (ich bin froh überhaupt wieder solch eine Form zu haben), aber trotzdem nicht so gut wie die letzten Jahre, aber das ist auch ok so...

Wie dem auch sei, ich lege mich jetzt hin und hole den Schlaf von der Nacht nach :-)
Grüße
Thorsten

Sonntag, 12. Juni 2011

Kallmünz - Wer bremst verliert...

Hi zusammen,

die Erkenntnis vorab: Die Rollwende am Rad bringt keinen Zeitvorteil!!

Gestern am Sa, den 11.6. fand in Kallmünz wieder der Triathlon statt, der einzigste Triathlon, bei dem ich wirklich jedes Jahr am Start war, das 7.Mal jetzt, sogar als Titelverteidiger.

Allerdings bin ich wohl an diesem Tag sprichwörtlich mit dem falschen Fuß aufgestanden. Ich hatte ohnehin noch ein Schlafdefizit von der Woche, und als wir dann schon rund 30km gefahren sind, ist mir eingefallen, dass ich keine Radschuhe mit habe, also umgekehrt, zurück (ich hatte kurzzeitig überlegt einfach zuhause zu bleiben und mich hinzulegen), dann etwas zügiger nach Kallmünz gehetzt, wo ich gerade noch rechtzeitig meine Unterlagen abholen und einchecken konnte.
Aber egal, an diesem Tag ging es sowieso nur max. um den 2.Platz, da mein Kumpel Krelli einen Bundesligisten engagierte, gegen den kein Kraut gewachsen war.
Mit dem schwimmen war ich zufrieden, 9:30min ist ok für mich, allerdings war mein erster Wechsel sehr schlecht, ich habe da ewig gebraucht, bin nicht aus den Neo gekommen, nicht in den Schuh rein, beim Aufstieg weggerutscht, aber egal, ich bin als 13. auf die Strecke und konnte schnell aufholen. Leider fing es dann zu regnen an, was mir kurz später zum Verhängnis wurde, da nach ca.6-7km eine scharfe Rechtskurve kommt, ich kam angeheizt, wollte bremsen, aber wer Carbon-Flanken hat weiß was passiert... nämlich erst mal gar nichts und als die Bremsen endlich griffen, hat es mich auch schon in eine Hecke reingeworfen, ich habe einen sauberen Überschlag gemacht und lag dann kopfüber im Busch. Es ist zum Glück außer ein paar Schürfwunden und Prellungen nichts Schlimmeres passiert, es war auch gleich jemand von THW da, ich stand auf, habe geschaut ob alles halbwegs ok ist, habe mein Rad gepackt, das sah auch noch in Ordnung aus, habe es auf die Straße gehoben und bin aufgestiegen. Ich bin dann erst mal vorsichtig los gefahren (am Berg mit Kette rechts, super!), aber irgendwie war dann natürlich die Spannung raus; da ich aber trotzdem die anderen Athleten überholte, riss ich mich zusammen und habe nach 2-3min wieder Fahrt aufgenommen. Letztlich konnte ich dann sogar doch noch bis auf Platz 5 vor fahren.
Beim Wechsel zum Laufen hätte es mich fast nochmals gelegt, direkt beim Absteigen hat - warum auch immer - mein Hinterrad blockiert, sodass ich fast vorn über gekippt wäre, das war haarscharf... ich habe dann mein Rad ich die Wechselzone gezerrt, Laufschuhe an und bin los gelaufen, aber als 5. mit doch gut Rückstand, da war wirklich die Luft raus.
Was mich allerdings extremst geärgert hat, war ein Athlet, der mit mir auf die Laufstrecke ging und auch bis 300m vor dem Ziel nicht von meiner Seite wich. Er hat mich ständig überholt, ist direkt vor mir wieder reingezogen und hat sofort das Tempo verlangsamt, sodass ich jedes Mal immer fast in seine Hacken gelaufen bin und selbst ausweichen msuste. Wollte ich überholen, dann hat er mir den Weg abgeschnitten, war er hinter mir, ist er in meine Hacken reingelaufen. Als er mir dann das 5. oder 6. Mal den Weg abgeschnitten hatte, habe ich ihm schon drohend zugerufen er soll den scheiß lassen, aber bis zum Ende hat er es nicht bleiben lassen, hat mich am Ortseingang sogar fast gegen eine Mauer gedrängt. Kurz vor Schluss habe ich dann einen Zwischensprint hingelegt (was ich eigentlich hasse), da konnte er zum Glück nicht mit und weg war er... aber mal ehrlich, das war ein sehr guter Athlet, der hätte es nicht nötig gehabt solch blöde Spielchen zu treiben, das war einfach nur nervig...

Egal, ich bin trotz alledem sehr sehr zufrieden, schwimmen war ok, Rad war trotz Sturz super, einen knapp 39er-Schnitt (netto), 32:30min für 21km, laufen war mit 17:54min ok, die letzten beiden Jahre war ich deutlich schneller, aber dieses Mal war einfach auch die Luft raus.

Insgesamt wie immer ein hervorragender Wettkampf mit toller Atmosphäre. Viele viele Bekannte waren dabei und das Rosa-Glitz-Team hat seine ersten Podiumsplätze eingefahren :-)

Grüße
Thorsten

Freitag, 10. Juni 2011

Steinberger See

Hallöchen,

Letzten Sonntag war ich erstmals wieder als Triathlet am Start, Mitteldistanz am Steinberger See.
Insgesamt bin ich etwas defensiver angegangen, zumal es doch eine MD war und das Wetter recht warm und schwül. Vor allem beim Schwimmen habe ich mich nicht stressen lassen und hatte bis zur ersten Boje nach ca.1km keinen Schwimmschatten, dann hatte ich einen, der war etwas zu langsam, aber vorbeigekommen bin ich auch nicht mehr... in der Wechselzone habe ich mir dann beim Neo ausziehen noch den Zeitchip mit runtergerissen, musste den erst suchen, dann war das Klettband noch eingerissen, durch das Bücken ist es mir wieder schwarz vor Augen geworden, also bin ich dann mit dem rechten Arm nach oben springend dagestanden bis ich wieder klar im Kopf war... aber egal, auf dem Rad bin ich auch etwas zurückhaltender angefahren, lief ganz gut, zwei exakt gleich schnelle Runden, wobei ich dachte, dass die Strecke absolut flach ist, aber nix da, waren echt gute Rampen dabei. Bei den Wendepunkte konnte ich die Abstände nach hinten und nach vorne sehen, aber in beide Richtungen waren die nächsten doch relativ weit entfernt, sodass ich die 70km (mit dem Steffen Sachs im Rücken, ein absolut fairer Athlet) alleine gefahren bin. Ich hatte mich die ganze Zeit über echt gut auf dem Rad gefühlt und die 190km vom Do hatte ich kaum gemerkt. Der Wechsel zum Laufen war ganz gut, bin dann aber aufgrund der Hitze und Schwüle auch defensiv los gelaufen, das war glaube ich Gold wert, und konnte dann die 4 Runden exakt gleich schnell gelaufen, immer so um 19:45min, mit 1min Richtung Zielkanal...


Das Bild ist vom Zeitfahren Hirschbachtal (Copyright Reinhard Schmidt)


Am Ende standen 32min schwimmen, 1:51h Rad und 1:20h laufen (3sec. schneller und ich wäre noch unter 1:20h gebleiben, aber scheiß drauf :-) ) zu Buche, insgesamt 3:48h, 4.Platz, sehr schön :-)
Der 4.Platz ist natürlich überragend, aber egal, auch wenn ich 100. geworden wäre, es ist einfach schön wieder "dazu zu gehören"!!

Glückwunsch auch an den Krelli, der nach einer harten Trainingswoche den 3.Platz belegt hat… Roth kann kommen, ich gönne dir eine 8:40h, die hast du auch drauf :-)
Noch größere Glückwünsche gehen aber an zwei Damen. Die ein hat nach einer schweren Krankheit mit viele Rückschlägen den Triathlonsport für sich entdeckt und letzten Sonntag ihre erste Kurzdistanz gefinisht; dabei geht es nicht um schnelle Zeiten oder Platzierungen, sondern einfach darum ein persönliches Ziel zu erreichen, RESPEKT! Die andere Dame hat mich für völlig überraschend ihre erste MD gemacht, überraschend deswegen, weil ich sie direkt vor der Gabelung Ziel / nächste Runde noch überholt hatte und dachte sie läuft jetzt ins Ziel. Im Zielbereich später kam sie plötzlich über die Ziellinie gelaufen, mit blutigen Füßen, "so was mach ich NIE wieder", aber mit einem Grinsen im Gesicht, das genau das Gegenteil gesagt hat :-)

Grüße und weiterhin gutes Gelingen
Euer Thorsten

Mittwoch, 11. Mai 2011

BOB Duathlon

Hallöchen,

letzten Samstag war es soweit, ich stand nach 10monatiger Pause wieder mit einer Startnummer an der Linie, hatte nach 10 Monaten mal wieder meine Aero-Laufräder, Wettkampfschuhe etc. ausgepackt. Es waren viele viele Bekannte in Burgoberbach mit dabei. Aber ich hatte schon ein etwas mulmiges Gefühl, denn vor 6 Wochen noch war ich Marcumarabhängig, ich wusste nicht wie ich das Rennen angehen soll, zumal ich auch erst 2 Tage vorher aus Mallorca aus einen Trainingslager zurück kam und echt noch schwere Beine hatte...
Einige hatte mich dann gefragt, was ich mir denn vorgenommen hätte; den meisten war klar, dass ich ohnehin vorne mitmische, was schon wieder einen gewissen Druck hervorrief...

Egal, mir selbst war es wurscht, ich wollte etwas Spaß haben, BOB war damals mein allererster Duathlon, meine Motivation hielt sich vor allem nach dem Einfahren (ich wollte die Strecke einmal abfahren, habe mich natürlich verfahren) und dem Einlaufen in Grenzen. Von daher hatte ich mich in eine der hinteren Reihen beim Start gestellt und zugeschaut wie alle los gerannt sind. Aber schon nach 500m wurden die ersten langsamer, nach 1km war es dann um die meisten geschehen. Etwas vor mir lief der Schatti, da er auch nicht schneller war als ich, schloss ich zu ihm auf und nutze seinen Windschatten. Am Wendepunkt belegten wir schon Platz 5 und 6, am Ende der ersten 5km hatten wir sogar zu den beiden vor uns aufgeschlossen.

Auf dem Rad konnte ich die beiden schon nach 1km stellen und fuhr dann alleine weiter, allerdings mit ziemlich wenig Druck in den Beinen; so habe ich gewartet bis die starken Radfahrer wie der Fritz Buchstaller, der Till etc. von hinten kommen, aber es kam erst mal keiner (hatte ich mich verfahren?? :-) ); endlich kam der Till, aber der wollte auch nicht so recht vorbei, irgendwann wurde es ihm wohl doch zu langsam und er zog vorbei, ich versuchte dran zu bleiben, war aber echt schwer den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Mitte der zweiten Radrunde (je 12km) war dann weiter hinten ein größerer Pulk zu sehen. Da ich keine Lust hatte mit vielen anderen Athleten den zweiten Lauf zu starten, versuchte ich nochmals das Tempo zu forcieren, überholte den Till, wollte ihn mitziehen, fuhr dann aber doch die letzten 3-4km alleine und ging mit rund 20sec. Vorsprung als 4. auf die Laufstrecke. Der Schatti war gut 1min vor mir, so konnte ich halbwegs stressfrei die zweiten 5km laufen und kam wirklich überglück als 4. ins Ziel.

Viele mögen mich jetzt vielleicht als Tiefstapler bezeichnen, aber da stehe ich drüber, ich möchte gerne wissen, was der oder die nach einer Geschichte wie ich sie erlebt habe antworten würde, wie man sich denn fühlt. Ich selbst bin froh, dass ich wieder gesund und fit bin, ich bin aber noch viel glücklicher, dass viele Bekannte sich wirklich für mich gefreut haben, man ist eben doch nicht nur Sportler, danke an ALLE!!!

Euer Thorsten

P.S.: vorgestern haben wir schon das Kinderzimmer gekauft, in 12 Wochen ist es soweit... die Kleine ist schon 24cm groß und 1kg schwer!!!

Mittwoch, 13. April 2011

Malle 2011

Hallo zusammen,

pünktlich zu Malle konnte ich das Marcumar absetzen, sprich, ich bin wieder ganz der Alte... na ja, fast, die Form hinkt doch stark hinterher, aber das ist mir egal, die Prioritäten werden sich zukünftig sowieso noch weiter verschieben :-)

Nach Hausbau, Umzugsstress, Renovieren alte Wohnung, Arbeit etc. kam Mallorca gerade gelegen und super Wetter hatten wir auch noch. Wie die letzten beiden Jahre waren wir wieder im Hotel Garonda in S'Arenal, war wieder klasse. Wir waren eine größere bunte Gruppe, zudem noch weitere Radler in einem nahegelegenen Hotel. Insgesamt waren wir 9 Tage und hatten wirklich 9 Tage Sonnenschein. Während ich beim Radfahren den Stress der letzten Wochen habe abschütteln können, hat es Denise etwas ruhiger angelehen lassen, so kamen wir beide auf unsere Kosten. Ich war z.T. alleine, z.T. mit der eine oder der andere Gruppe unterwegs und habe mich gefreut, dass die Form nicht ganz verschwunden ist. Einen klaren Plan hatte ich keinen, wozu auch, hauptsache raus und fahren, die Sonne und viele Cafe Cortados genießen :-) Am Ende waren es auch über 1.000km, laufen und schwimmen vergessen wir jetzt mal, und wir sind voll erholt zurück... und schon warten die nächsten Schränkchen, die zusammengebaut werden wollen, die Lampen für die Decke (ne, hat nur noch eine gefehlt), der Garten, der noch wie ne Baustelle aussieht, aber egal, "hang loose" :-) Danke an alle die mit auf Malle waren, es hat Spaß gemacht mit euch!

Grüßle
Thorsten

P.S.: wir hatten uns auch mal ein Auto ausgeliehen und waren bei Port Anthrax, aber die Villa für 16Mio€ hatte uns dann doch zu wenige Schlafzimmer (es waren nur 12) :-)

Freitag, 18. Februar 2011

Wickelkurs

Im Haus Eckert tut sich was, wir definieren "Tri-Athlon" demnächst etwas anders, aber ein Bild sagt mehr als tausend Worte...

Die Nachricht, dass wir Nachwuchs bekommen, kam jetzt zwar nicht unerwartet, aber doch etwas überraschend. Ich lag Ende Sep. noch mit der Lungenembolie im Krankenhaus, die Tage und Wochen darauf war ich auch etwas durch den Wind, aber der Natur scheint das nichts auszumachen... es passiert immer dann wenn man gar nicht damit rechnet.

Aber wir freuen uns total und im Grunde genommen passt das zeitlich jetzt hervorragend. Mitte März wollen wir uns in unser Haus ziehen, sportlich wollte (und musste) ich ohnehin etwas langsamer machen, als Amateur denke ich habe ich auch alles (und noch viel mehr) erreicht, wir haben alle Kontinente bereist, sind mit dem Rad durch Neuseeland gefahren, waren auch den Kilimanjaro, waren in Maccu Picchu, waren im Dschungel, waren im Serengeti, waren... was will man mehr... ja genau, ein Kind :-)

Ich hatte kurzzeitig mal überlegt noch in Roth zu starten, von den Ärzten hätte ich sogar grünes Licht, noch einmal einen guten Wettkampf für mich machen, noch einmal eine LD, das Gefühl nach x Stunden die Ziellinie zu überqueren... aber mal ehrlich, Bestzeiten sind keine drin, ständig zwischen Arbeit, Haus, Nachwuchs etc., das ist alles nur Stress, ich denke meine Zeiten in Roth kann ich auch so stehen lassen.
Ich will weiterhin Triathlon machen, dafür macht mir das alles viel zu viel Spaß... aber keinen Stress mehr :-)

Liebe Grüße
Euer Thorsten

Dienstag, 1. Februar 2011

No Marcumar

Hallo zusammen,


nach 4 Monaten hatte ich gestern wieder ein Ultraschall, das Ergebnis war positiv, ich kann planmäßig das Marcumar nach 6 Monaten Ende März absetzen. Anschließend bin ich praktisch wieder der Alte, ist wie nach einem überstandenen Virusinfekt. Theoretisch könnte ich dann sofort wieder mit harten Training anfangen, aber ich denke, dass erst mal eine gewissen Blockade im Kopf bleiben wird, da man sicherlich bei jedem Wehwehchen gleich wieder das Schlimmste befürchtet, aber das ist auch gut so, man muss es ja nicht gleich übertreiben. Aber ich freue mich, dann wieder unbeschwert trainieren zu können, ich darf mich auch wieder stoßen (was nicht heißt, dass mir jetzt jeder einen Tritt verpassen soll! :-) ).
Kleiner Wehrmutstropfen ist allerdings, dass sich - wie anfangs schon vermutet - die Thrombose nicht vollständig aufgelöst hat, sondern im Kniebereich etwa 15-20cm als Bindegewebe mit der Venenwand verwachsen ist, was zu irreversiblen Schäden an den Venenklappen führt, sprich, da "klappt" sich gar nicht mehr. Das ist jetzt erst einmal nicht weiter tragisch, da ich viele Venenverweigungen an dieser Stelle habe, aber trotzdem ist es eine Art Schwachstelle. Ich sollte bei längerer Ruhepausen, Flügen, langes Sitzen etc. dann Thrombosestrümpfe tragen, lebenslang, aber meine Güte, es gibt Schlimmeres, ich bin heilfroh, dass alles so gut wie ausgestanden ist, und die 7 Wochen bringe ich auch noch rum.
Im Anschluss werde ich sicherheitshalber noch einen Blut- und Gentest machen lassen sowie ein weiteres Ultraschall Ende Mai, einfach um sicher zu gehen, dass da auch wirklich nichts mehr ist.
Hokilidokili
Euer Thorsten